Finanzdebakel

"Falschgeld ist schuld"

Chefbanker lehnen Verantwortung für Weltwirtschaftskrise ab - angeblich anarchistischer Hintergrund

Die Ursachen für die globale Wirtschafts- und Finanzkrise der kapitalistischen Welt sind nach Auffassung von Aaaron Silvermann II, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Global Speculation Group (GSG), nicht in einem etwaigen Fehlverhalten führender Anlageberater und Immobilienspekulanten zu suchen. Vielmehr sei die US-Regierung unter George W. Bush insbesondere durch ihre Geldpolitik maßgeblich am Entstehen der Kapitalkrise beteiligt gewesen.

Er, Silverman, habe immer wieder davor gewarnt, einfach frisches Geld in Billionenhöhe nachzudrucken, für das es nicht das erforderliche Ein-Achtel-Äquivalent an neu Vorderseite falsche Dollarnotegeschaffenen Werten aus Produkten und Dienst-leistungen gebe. Aber niemand habe auf ihn gehört. Hierin stimmt Silverman auch Moshe Mammon, Chefbroker der New Yorker Investment and Speculation Agency (ISA) zu. Die Warnungen Silvermans seien, wie die seinen, schlicht überhört worden. Als schließlich noch massenhaft Falschgeld auf die Märkte gekommen sei, das als solches lange nicht erkannt wurde, habe die amerikanische Geldpolitik völlig überhastet regiert und, völlig unnötig, HunderteFalscher Dollar von hinten Milliarden US-Dollar aus dem Verkehr gezogen. Die Folge sei eine desaströs deflationäre Entwicklung gewesen, die zuallererst die Immobilienbanken mit ihren leicht überbewerteten Objekten getroffen habe. Offensichtlich habe die US-Regierung nicht beziehungsweise viel zu spät bemerkt, dass die Falschgeldaktion einen anarchistischen Hintergrund habe. Die Banknoten seien nachweislich vom Schweizer Kur- und Sportort St. Moritz aus in Umlauf gebracht worden und zwar durch eine Gruppe "Rache für St. Johann", als deren Posierende Bella von Jagsthausenzentrale Figur die spätpostmoderne Lyrikerin Bella von Jagsthausen fungiere. Diese sei "immerhin so eitel, dass sie sich selbst auf den Geldscheinen an der Stelle habe ablichten lassen, wo sonst historische Präsidentenpersönlichkeiten Platz fänden. Außerdem habe die Anarchistengruppe die Frechheit besessen, das Glaubensbekenntnis des US-Finanzkapitals "In God We Trust" durch die Umformung in "In Dog We Trust" zu verhöhnen.

Bella von Jagsthausen, die sich als Bonvivante vorzugsweise in der Schweiz aufhält, will mit alledem nichts zu tun haben. Natürlich trete sie eher für eine ethische Orientierung des Finanzwesens an den Grundsätzen von Islam und Christentum ein, im GrundeWuff Hefner aber sei für sie Eigentum Diebstahl und jeder Versuch, sich auf Kosten Anderer zu bereichern, ein Straftatbestand. Wie sie auf die Banknoten komme, wisse sie beim besten Willen nicht. Ihre finanzielle Lage sei jedenfalls "so aureichend", dass sie es nicht nötig habe, sich durch Falschgeld ein Zubrot zu verdienen.

In der erstbesten Gesellschaft von St. Moritz gilt Bella von Jagsthausen, seitdem sie im Playdog posierte [Bild links], als durchaus wohlhabende Frau und als gute Freundin von Wuff Hefner [Bild rechts], dem Playdog-Herausgeber und Verlagsinhaber der Wuff Press Incorporation.

 

Karl M. Arx/B. A. Kunin