Ausgabe 36 - 9. Jahrgang 2009
       
       
       
 

 

 

 

 

   

Zu dieser Ausgabe
APRIL, APRIL

Der Karneval liegt weit hinter uns, und schon seit Aschermittwoch narren uns wieder Politik und Massenmedien. Doch stets dann, wenn die umtriebige Volksverdummung des Panem et Circenses kaum mehr auszuhalten ist, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Richtig: Das grelle satirische Licht des spätpostmodernen KANDLABER. Diesmal starten wir kurz vor April mit dem ersten Beitrag, einem Artikel von Karl M. Arx und B. A. Kunin über die neueste Verschwörungstheorie zu Gunsten des allgewaltigen Finanzkapitals. Peu à peu werden weitere Beiträge folgen. Geplant ist unter Anderem eine kritische Analyse der Web-Kommunikationsplattform "Wer kennt wen?" - nach Karl M. Arx ein "Abbild einer gespaltenen Gesellschaft". Mit konkreten Praktiken dieser marketingstrotzenden Manipulationsengine setzt sich der Beitrag "Die langen Arme von Kapital und Vatikan" auseinander, und schließlich werden wir irgendwann im Monat, der nicht weiß, was er will, auch noch einem alten User-Wunsch nachkommen und verhaltene Innenansichten der KANDLABER-Redaktion enthüllen.

Die Redaktion,
April 2009


In dieser Ausgabe

WELTWIRTSCHAFTSMISERE. Die Banker Aaron Silvermann II und Moshe Mammon warten mit einer mehr als gewagten Verschwörungstheorie auf, um sich und die anderen Bosse der Spekulanteninnung von aller Schuld reinzuwaschen. Angeblich hätte eine kleine Schweizer Anarchistengruppe um die spätpostmoderne Lyrikerin Bella von Jagsthausen Abermilliarden falscher Dollarnoten in Umlauf gebracht, die lange Zeit nicht als Blüten erkannt worden wären. Die völlig überhastete Reaktion der früheren US-Regierung habe dann den Geldmarkt ins Wanken gebracht.

[WILL ICH LESEN]

EIN POEM UNERNST KANDLS. Es gibt sogenannte Dichterinnen und Dichter, die gut zehnmal so viel Literatur produzieren wie Unernst Kandl. (Und wir denken da speziell an jene nordrheinwestfälische Studienrätin, die sich aus Anlass der Reichspogromnacht mal wieder voll in die Nesseln gesetzt hat.) Dafür liefert er aber mit schöner Unregelmäßigkeit Qualität. Diesmal scheint er das lateinische Sprichtwort "de mortuis nisil nil bene" in neue Form gebracht und mit neuem Inhalt gefüllt zu haben. Er redet über einen Verstorbenen, wie von den ollen Römern gefordert, nur in guter Weise. Und was dabei über den Hingeschiedenen, der zu Lebzeiten ausgesprochen kontaktfreudig gewesen sein muss, bekannt wird, ist nichts Gutes.

[WILL ICH LESEN]

FURZI STINKT ZURÜCK. Narreteien in Politik und Massenmedien nimmt von Furzi Flatulladieser KANDLABER-Ausgabe an der bei www.wer-kennt-wen.de ausgelöschte Furzi Flatulla aufs Korn. Ob es Zufall ist, dass er gleich mit drei Unionspolitikern aus Baden-Württemberg anfängt? Reden Politiker und Medienleute anderer Couleur und regionaler Herkunft denn tatsächlich weniger Blech? Die Leserinnen und Leser des KANDLABER sind jedenfalls herzlich eingeladen, Furzi Zitate mit besonders dümmlichen Vorstellungen, Formulierungen, "Inhalten" usw. zu mailen. Die Adresse: furzi@unernstkandl.de.

[WILL ICH LESEN]


Wussten Sie schon?

Das NPD-Verbot scheitert daran, dass der Verfassungsschutz seine Partei nicht aufgeben will.


SPÄTPOSTMODERNE IM ISLAM. Auch im Bereich Islam/arabische Länder beginnt spätpostmoderne Dichtung, Fuß zu fassen. Die Vorreiterrolle scheint hierbei Scheich Abdul Ismail Bin Kandlan zu spielen. Der Scheich, der etliche Kamelherden und mehrere Ölquellen sein eigen nennt, lebt abwechselnd in Saudi-Arabien, Syrien und dem Irak. Das uns vorliegende Poem auf George W. Bush zeichnet sich durch eine vitale Emotionalität und eine rege Bildsprache aus, die eine Übersetzung gänzlich erübrigt.

[WILL ICH HÖREN UND SEHEN]

 



   

 

 

 

 
           
           
           
           
           
     

AUS DEM KANDLABER-ARCHIV

     
     

G64-4 Der gute alte spätpostmoderne Lyrikgenerator Unernst Kandls, der auf Mausdruck metrisch und reimlich einwandfreie Vierzeiler mit "sinnvollem" Inhalt und humorigem Kopfton verzapft. 64 verschiedene Vierzeiler (deshalb die Bezeichnung "64-4") lassen sich - auf simpler HTML-Basis - aus einem Grundmaterial von 13 vorgefertigten Zeilen generieren. Versuchen Sie Ihr Glück! Und viel Spaß dabei!

[WILL ICH LESEN]

 


     
             
     

 


     
     



     
     

 



     
     

 


     
     

 


     
     

 


     
     

 

     
     

 


     
             
     

 

     
     


     
     

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