Worte, Worte, Worte, Worte

Ein spätpostmodernes Vierfachakrostichon

 

[Originalmanuskript Unernst Kandl, 1999;
© jk-Multimedia Agentur & Verlag]

 

Zum besseren Verständnis

Unernst Kandl, der in Heidelberg neuere deutsche Literatur studiert hat, gilt einerseits als Kafka-Experte und andererseits als ein Kenner klassischer Gedichtformen. Sein spätpostmodernes Poem "Worte, Worte, Worte, Worte" vereinigt eigentlich vier Gedichte der vor allem im Barock beliebten Gattung "Akrostichon" in sich. Was ihm hier - gerade mit Hilfe einer "übertriebenen" Enjambement-Technik - gelingt, ist eine humoristisch-satirische Form-Inhalt-Beziehung, die den Ärger, ja, den Ekel vor einer missbrauchten Sprache durch radikales Konterkarieren lustvoll ins Erträgliche treibt.

Unernst Kandl hält übrigens wenig davon, Gedichte auf ihren geschriebenen Text zu reduzieren. Gedichte seien vielmehr im optimalen Fall als multimediale Events erleb- und beschreibbar. Wir wollen diesem Gedicht-Verständnis Kandls dadurch Rechnung tragen, dass wir sein Akrostichon "Worte, Worte, Worte, Worte" in drei Darreichungsformen anbieten; und zwar zusätzlich zur reinen Textform als

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